Robinie

Das Holz der Robinie besitzt aufgrund seines charakteristischen Inhaltsstoffes Robimetia (Alkaloid), der ausgezeichneten Verkernung (<90%) und des daraus resultierenden minimalen Splintholzanteils eine extrem hohe Widerstandsfähigkeit gegen Fäule verursachende, holzzerstörende Pilze und Insekten. Die natürliche Dauerhaftigkeit im Außenbereich mit Erdberührung und im Wasserbau liegt daher bei bis zu 40 Jahren und liegt somit wesentlich höher als Eiche oder Lärche.

Eine umwelt- und bodenbelastende Imprägnierung ist nicht notwendig. Keine andere Holzart, selbst nicht nach Hochdruckimprägnierung erreicht nur annähernd vergleichbare Standzeiten.

Darüber hinaus besitzt das Robinienholz hervorragende technische Eigenschaften, Es ist sehr hart, zugleich aber von sehr hoher Zähigkeit und Elastizität, sowie ausgezeichnete Festigkeitswerte, die deutlich über denen von Eichenholz liegen. Zu den wertvollen Vorzügen des Robinienholzes gehört, dass es trotz der hohen Rohdichte wenig schwindet und kaum arbeitet.

Damit gehört die Robinie zu den wertvollsten europäischen Nutzhölzern und ist von der Qualität ein absolut gleichwertiger Tropenholzersatz.

Die Robinie ist die einzige Holzart nicht tropischer Herkunft der Resistenzklasse 1 bis 2 nach DIN 68 364 (=EN350/2) und damit das witterungsbeständigste europäische Holz.